Deutsche Gesellschaft für Energie- und Informations-Medizin e. V.
(DGEIM) energy medicine

Aktuelle Ereignisse und Termine

Kongress 2023

Aktuell planen wir unseren nächsten Kongress EnergieMedizin.
Alle weiteren Informationen werden zeitnah über die Mitgliedermail und auch hier auf der Webseite bekannt gegeben.

 

Ein Beitrag von Dr. med. Ulrich Randoll

Haben wir uns zu wenig um unsere gesellschaftlichen Aufgaben gekümmert, haben wir uns zuviel aus der Hand nehmen lassen? Wurden Medizinisch-Ärztliche Werte dem medizinindustriellen Komplex geopfert, wo inzwischen Preise, oft ohne tatsächliche Werte dahinter, dominieren? Wo sind die Königsdisziplinen der Heilkunde mit ihren vielfältigen Ansätzen geblieben. Was ist aus der regenerierenden Kurmedizin geworden? An was sollen wir uns orientieren, im heutigen wissenschaftlichen Durcheinander der Medizin, wo sich jeder auf wissenschaftliche Studien beruft, auch wenn sie noch so kontrovers sind, aber keiner mehr die Patientenrealität wahrnimmt?
Es wird Zeit, dass wir uns wieder um unsere Grundlagen kümmern, dass wir uns auf unsere Stärken und naturkonformen Traditionen besinnen. Schließlich liegt Wahrheit und Heilung immer in der Natur der Sache. Wissenschaft als science, (also künstlich) kann durch Messevidenz dabei die traditionelle Erfahrungsevidenz nur ergänzen. Die Heilkunde, bei der die Physiologie im Mittelpunkt steht, ist von jeher eine Kunst aus Erfahrungen aus Beobachtung, Wahrnehmung, Gefühl und Messung.

Lesen Sie dazu einen kleinen Beitrag von Dr. med. Ulrich Randoll aus München, wohin sich die Medizin zukünftig entwickeln könnte und teilen Sie uns ihre Meinung mit.

F: Überall spricht man vom Reset, dem großen Reset. Was bedeutet das für Sie und für die zukünftige Medizin?

Randoll: Ja, wir brauchen einen Reset. Aber nicht den Versuch, menschliche Qualitäten zu transformieren oder zu eliminieren, nicht den technokratischen Transhumanismus im Sinne eines Harari, um Menschen zu kontrollieren oder zu versklaven. Reset bedeutet für mich, dem Ursprung des Wortes nach, einen Neuanfang im Einklang mit der Natur. In der Medizin bedeutet es, zu den Prinzipien der Zellphysiologie zurückzukehren, zurück zum Konzept der Salutogenese, zur extrazellulären Matrix, welche die Rahmenbedingungen jeder Zelle vorgibt. Wie können wir kreativ leben? Wie können Menschen gesund und glücklich leben? Wir sind alle einerseits Produkte aber auch Opfer der Evolution. D,h. wir müssen uns fragen, welche Reize und Rahmenbedingungen wir (unsere Zellen, Organe, und unser System insgesamt einschließlich Gesellschaftsstrukturierung) täglich benötigen, um in unserer schöpferischen Mitte zu bleiben. Sobald wir diese verlassen, bewusst oder unbewusst, sprechen wir als Außenbetrachter dieser funktionellen Anpassung von Symptombildung und Krankheit. D.h. nur die natürliche, evolutiv gewachsene Matrix kann uns symptomfrei und damit gesund halten. Im Mittelpunkt aller Lebenswissenschaften stehen die Prozesse, die in der Physiologie zusammenfließen. Aus diesem Blickwinkel ist es sinnvoll die Medizin wieder in eine verständliche Logik zu bringen, denn heute bestimmen abgesehen von Operationen, die Grundlagenwissenschaften wie Biochemie, Pharmakologie, Virologie was der Arzt, in treuem Glauben an Studien, einem Patienten verabreichen soll.

Physiologie bedeutet: Physio = altgriechisch „Natur“ oder „Körper“. Lógos ist übersetzt „Vernunft“ oder „Lehre“. Es geht also primär um die Lehre über die Natur, Naturkunde oder die Lehre des Körpers, d.h. den Lebensvorgängen in den Zellen, Geweben und Organen aller Lebewesen; sie bezieht das Zusammenwirken aller physikalischen, chemischen und biochemischen Vorgänge im gesamten Organismus in ihre Betrachtung ein. Evolution lebt von Selbstorganisation in einem teleologisch offenen System!

Physiologische Prozesse und Bewegungen haben sich durch Versuch und Irrtum während der Evolution herauskristallisiert und sind von der Natur aus sinnvoll und vernünftig auch ökologisch und effizient.

Es geht dabei permanent um Informationen, welche wir selbst lebenslang durch unser Bewusstsein beeinflussen können und die sich über Prozesse in der sichtbaren Morphologie niederschlagen. Unser Wille trägt also wesentlich dazu bei, wie wir uns gestalten über die formierenden Prozesse, die uns schließlich als anatomische Form widerspiegeln.

Damit ist die Physiologie, und nicht einzelne Grundlagenwissenschaften, als wissenschaftlicher Rahmen, in welcher die Komplexität auf allen hierarchischen Ebenen interdependenter Raum-Zeitmuster (Quanten, Atomen, Molekülen, Zellen, Organen, Organismen, Populationen, etc.), zusammenfließen ideal, um alle medizinischen Disziplinen, insbesondere klinischen Fächer zu orchestrieren. Perspektiven aus Systemtheorie, Synergetik, Spiritualität, Wahrnehmung und Nichtgleichsgewichtsthermodynamik sind neue, ergänzende wissenschaftliche Perspektiven, um zukünftig Prozessentgleisungen im Rahmen der Regenerativen Medizin noch besser zu beschreiben und regeln zu können.

Die Physiologie allein muss entscheiden, welche natürlichen bzw. künstlichen Rahmenbedingungen physiologisch sind und welche pathologisch, unter Einhaltung der ethisch moralischen Grundlagen. Dabei ist zukünftig im Sinne der Individualmedizin bei jedem Patienten die Erarbeitung der Ätiopathogenese Voraussetzung, um therapeutische Hypothesen zu entwickeln, die auch den Patienten in den Heilungsprozess voll einbeziehen. Nur durch diese gemeinsame, individuelle Wahrheitssuche kann Wissenschaft und davon abgeleitete Leitlinien die Medizin lebendig halten. Die therapeutische Konsequenz aus dieser Sichtweise, bei welcher das Prozessmanagement zellulärer Systeme im Mittelpunkt steht ist, dass das Fachgebiet der Physiotherapie gefordert ist.

Die Physiotherapie, basiert auf lebendiger Physiologie (Funktionen): Technische Werkzeuge wie beispielsweise die synchronisierende Matrix-Rhythmus-Therapie und fühlende Hände, einschließlich motivierender Dialoge, readaptieren entgleiste zelluläre Prozesse, Bewegungen und Denkweisen, um die Ressourcen der Regeneration und Selbstorganisation zu aktivieren. Das ist die Basis unseres Matrix-Konzepts, welches wir seit über 20 Jahren umsetzen. Unterstützende (komplementäre) Wirkung können dabei, Pharmazeutika haben oder auch chirurgische Interventionen.

 

Hier ist der Link zur aktuellen Aufzeichnung vom 22.06.22: https://www.edudip.com/de/webinar-aufzeichnung/f1ba622f-de60-490a-b716-d81f807481fa

Dr. U. Randoll