HeartMath Special
Nicht nur Kardiologen steigt es zu
Kopf: Unser gesammeltes Wissen über Herz und Kreislauf.
Darüber hinaus gibt es aber noch andere Zugangswegen und
Erkenntnisse, die - zu Unrecht - noch nicht Allgemeinwissen
sind. Dazu zählen, neben den Forschungsarbeiten am
Institute of HeartMath (IHM), auch
musikalisch-harmonikale Gesichtspunkte des Herzschlags
und der Herzfrequenz-Variabilität (HRV).
Bis zu 30 Prozent der Herzenergie
einsparen
Musiktherapeuten und MusikMediziner
wissen, daß Musik die Trennung von Geist, Seele und
Materie überwinden kann. Herzschlag und Atmung lassen
sich leicht von Musik beeinflussen, Prof. Dr. Gunther
Hildebrandt über die Harmonik des Herzens:
"Ein Beispiel für die ökonomische Bedeutung harmonischer
Frequenz- und Phasenabstimmungen ist das Verhältnis
Herzrhythmus zu Eigenschwingung des arteriellen Systems. Bei
einer ganzzahligen Abstimmung tritt der Blutauswurf aus dem
Herzen immer die gleiche Phase der arteriellen
Druckschwankungen, wobei bis zu 30 Prozent der Herzenergie
eingespart werden kann".
Wäre dies eine Pille, würde sie als die größte
medizinische Entdeckung des Jahrhunderts gefeiert
Das Institute of HeartMath wies in einer Reihe von
EKG-Spektralanalysen harmonikale Skalen im Herzschlag nach,
die teils an musikalische Akkorde erinnern, teils den
goldenen Schnitt aufwiesen - und zwar immer dann, wenn das
Herz in liebevollen Gedanken schwingt. In solchen
Erkenntnissen steckt Musik, und Doc Lew Childre vom Institute
of HeartMath produzierte eine entsprechend gestimmte CD für
Herz und Kreislauf, das diese Erkenntnisse berücksichtigt.
Die Entdeckung eines harmonikalen "Alphabet des Herzens"
überraschte selbst den Nobelpreisträger Karl Pribram, der die
Arbeiten des „
Institute of HeartMath“, näher
untersuchte. Fazit: Wer in Liebe und Mitgefühl schwelgt,
stärkt sein Immunsystem und kann möglicherweise über
komplizierte elektrische Prozesse der Herzmuskeln und
anderer Phänomene die DNS, das körpereigene
Reperatursystem, ansprechen. Das sich so etwas auch
trainieren läßt, zeigen die Forschungen am IHM – was den
Herausgeber eines großen US-Gesundheitsmagazins zu
folgendem Statement veranlaßte: „Wäre dies eine Pille,
würde sie als die größte medizinische Entdeckung des
Jahrhunderts gefeiert.“
Unser Herz ist ausgesprochen musikalisch
Unser Herz ist ausgesprochen musikalisch, reagiert auf
kleinste rhythmische Schwankungen von aussen, kennt tausend
Melodien und ist seit altersher die kleinste gemeinsame
rhythmische Einheit (Bild links: Pulsschrift von Leonardo da
Vici): Der Tactus integer valor bildete die Basis
europäischer Musik von der Mitte des 15. Jahrh. bis Ende des
16. Jh. und Dr. Henrik Bettermann, Abteilung für Klinische
Forschung am Gemeinschaftskrankenhaus, schreibt:
"Bis in das 19. Jahrhundert hinein war es gängige Praxis,
den menschlichen Herzschlag unter musikalischen
Gesichtspunkten zu betrachten. Sowohl die inneren Rhythmen
des Herzschlages als auch die Veränderungen der
Herzschlagdauer wurden musikalisch notiert. Dieses Vorgehen
sollte zur Objektivierung der Befunde dienen und die
Kommunikation zwischen Medizinern erleichtern.
Da die musikalische Grundbildung zu jedem Medizinstudium
gehörte, funktionierte die Verständigung auf diesem Wege
hervorragend. Es bedurfte keiner aufwendigen zeitmessenden
Technik, um die rhythmischen Proportionen des Pulses zu
beschreiben, sondern es wurde eine natürliche Fähigkeit des
Menschen genutzt, die es ihm erlaubt, durch direkte
Wahrnehmung zeitliche Prozesse im Bereich bis 4 Sekunden
präzise aufzulösen - präziser, als es jede damals zur
Verfügung stehende Technik konnte. Diese über zweitausend
Jahre alte Praxis der musikalischen Pulsdiagnostik wird heute
nur noch als Spielerei empfunden, da ihr die
naturwissenschaftliche Grundlage zu fehlen scheint. Dies ist
ein Irrtum, wie sich durch die Klinische Forschung am
Gemeinschaftskrankenhaus herausgestellt hat ..."
Videos und Vorträge zum Thema:
Interview mit Reiner Krutti
Kongressmitschnitt Karl Maret
Kongressmitschnitt Annette
Deyhle